Poker spielen und es zu verstehen sind zwei verschiedene Dinge

Immer wieder beobachten wir das zahlreiche Spieler zwar schon jahrelang an den virtuellen Tischen zu finden sind, aber bei weitem keine Winningplayer sind und überhaupt nicht verstanden haben wie das Spiel funktioniert. Interessanterweise halten sich aber alle für einen guten Spieler, obwohl es dafür keinen wirklichen Grund gibt.

Wenn man diese Spieler dann darauf anspricht, was dieser vorweisen kann und warum er denkt das er ein guter Spieler sei, kommen oft sehr interessante Aussagen.

Einige solcher Aussagen sind die folgenden:

  • Ich habe immer nur Pech und alles ist Betrug und nicht fair
  • Weil ich schon sehr viele Jahre spiele und auch schon bei einem Live Turnier Betrag XY gewonnen habe
  • Wir spielen oft in einer privaten Runde und alle respektieren mich
  • Ich bin bei 10 Turnieren vor kurzem auch 10 mal ins Geld gekommen
  • Ich habe ein gutes Bauchgefühl

Das ist natürlich alles schön und gut, aber das hat halt überhaupt keine Aussagekraft und auch ein riesen Fisch kann das schaffen. Poker wird kurzfristig gesehen immer ein Glücksspiel bleiben und daher haben solche Resultate auch keinen Stellenwert. Selbst wenn jemand 100 Turniere spielt um einfach mal eine Zahl in den Raum zu stellen, so ist hier immer noch so viel Varianz drin, dass es nicht wirklich etwas über die Spielstärke eines Spieler aussagt.

Beim Online Poker geht es um Volumen. Um so mehr Turniere man spielt, bzw Hände beim Cash Game, um so aussagekräftiger ist das Resultat. Wir reden hier über ein Minimum von 1.000-2.000 Turnieren oder wenigstens 50.000 Cash Game Hände. Ab da kann man eine Tendenz erkennen und strategisch richtiges Spiel setzt sich durch.

Es hat schon seine Gründe das bestimmte Spieler sich langfristig durchsetzen

Durch das Spielen von Poker seinen Lebensunterhalt zu bestreiten ist eine harte Arbeit und dafür reicht es nicht die Poker Regeln zu kennen und ein paar einfache Basics. Klar um ein bisschen aus Spaß zu pokern, vielleicht in einer privaten Runde, auf den kleinen Micro Limits, oder einfach nur um etwas zu zocken reicht das aus. Um sich aber langfristig durchzusetzen und die Tische als Gewinner zu verlassen, reicht das bei weitem nicht.

Professionelle Pokerspieler spielen im Schnitt 30-40 Stunden pro Woche, oft auch mal mehr. Es ist also mit einem ganz normalen Vollzeit Job zu vergleichen. Und es geht nicht nur darum zu spielen. Es geht auch um Theorie, das eigene Spiele zu analysieren und anzupassen, Fehler zu finden, Bankroll Management, Mindset, Spielverständnis, Wahrscheinlichkeiten uvm.

Wie kann also ein Spieler der sich mal ein paar Basics durchgelesen und mit dem Hintergrund das er schon 10 Jahre Poker spielt, von sich denken er wäre ein guter Spieler? Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wird Online Poker dann auch noch als Betrug bezeichnet und das es einfach nicht fair zugeht.

Die Fische treffen immer usw, immer der River und weitere solcher Aussagen. Das diese Spieler aber auch zu der Kategorie Fische gehören, fällt ihnen selbst gar nicht auf.

Die entscheidende Frage ist doch eher die folgende: Warum schaffen es andere Spieler das Spiel zu schlagen und langfristigen und konstanten Erfolg zu erzielen?

Sicherlich nicht weil sie sich selbst bemitleiden, nichts an ihrem Spiel tun oder über den Zufallsgenerator schimpfen der die Karten austeilt. Diese Spieler haben einfach das Spiel verstanden und wissen was an den Tischen passiert und warum es passiert. Erfolgreich Online Poker spielen ist nicht so einfach wie es sich viele vorstellen.

Es gibt auch den bekannten Spruch: Das Spiel zu lernen dauert nur ein paar Minuten, es zu verstehen und zu meistern ein ganzes Leben!

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Letze Änderungen

Die letzten Änderungen der Seite “Das Spiel Poker zu spielen bedeutet nicht automatisch es auch zu verstehen
wurden am 23. Februar 2020 durch Daniel Berger umgesetzt.