Der österreichische Wettanbieter  “Vierklee” klagt gegen das Land Hessen was sich auf den kompletten Entwurf des geplanten Online-Glücksspielvertrag auswirkt

Nach Angaben von Bild.de hat der österreichische Wettanbieter „Vierklee“ hatte gegen das Land Hessen, das die Wett-Lizenzen stellvertretend für ganz Deutschland vergibt, geklagt. Als Begründung wurde angegeben das das aktuell laufende Lizenzierungsverfahren laut Vierkle“ nicht transparent genug sei. Siehe da, dass Verwaltungsgericht Darmstadt gab der Klage statt, was bedeutet das vorerst keine Wett-Lizenzen in Deutschland vergeben werden dürfen.

„Vierklee“-Anwalt Rolf Karpenstein äußerte sich gegenüber der BILD wie folgt:„Viele Wettanbieter – wie auch mein Mandant –wurden im Unterschied zu anderen nicht schon im Juli 2019 über den eigentlichen Beginn des Konzessionsverfahrens informiert. Dadurch hatte mein Mandant einen Wettbewerbsnachteil. Das Verfahren war nicht transparent. Das hat das Gericht heute durch Beschluss bestätigt.“

Der neue geplante Online-Glücksspielvertrag sollte ja eigentlich im Juli 2012 in kraft treten. Es war ohnehin mehr als unwahrscheinlich das der geplante Entwurf genau so durchgeht und dann auch noch zum anvisierten Zeitpunkt. Abzuwarten bleibt, was in der Beschluss-Begründung des Verwaltungsgerichts steht. Dann muss das Land Hessen das Lizenzierungs-Verfahren nochmal komplett transparent in einem entsprechenden EU-Amtsblatt ausschreiben, damit EU-weit jeder Sportwetten-Anbieter gleichzeitig über das Lizenzierungs-Verfahren Bescheid weiß.

Laut Informationen von Bild hatten bisher bereit 33 Wettanbieter einen Antrag für eine deutsche Wettlizenz gestellt, alle gehen nach dem Urteil alle leer aus!

„Vierklee“-Anwalt Rolf Karpenstein: „Viele Wettanbieter – wie auch mein Mandant –wurden im Unterschied zu anderen nicht schon im Juli 2019 über den eigentlichen Beginn des Konzessionsverfahrens informiert. Dadurch hatte mein Mandant einen Wettbewerbsnachteil. Das Verfahren war nicht transparent. Das hat das Gericht heute durch Beschluss bestätigt.“

Auswirkungen auf die gesamte Glücksspielindustrie und natürlich auch auf Online Poker

Damit bleibt es erstmal dabei das alle Sportwetten und Glücksspielanbieter im Allgemeinen ihren Service weiterhin in Deutschland aufgrund der Basis einer EU-Lizenz völlig problemlos und ohne Lizenz in Deutschland anbieten können. Nähere Informationen warum das so ist, findet ihr in unserem ” Ist Online Poker in Deutschland legal oder illegal?” Artikel.

Der geplante Termin mit Juli 2021 ist in weitere Ferne gerückt, da Hessen nun alles nochmal komplett überarbeiten muss und danach das ganze Spiel von vorne los geht.

Zudem gibt es ja noch weitere Hürden zu meisten, die man bisher noch gar nicht angegangen ist. Es scheint also mal wieder so zu sein wie schon zu oft in der Vergangenheit. Es wird viel geredet und am Ende passiert doch nichts. Irgendwann wird es sicherlich mal eine einheitliche und vernünftige Regulierung in Deutschland geben was Glücksspiel angeht, aber das dies in den nächsten 2 Jahren passiert, mag nach den aktuellen Ereignissen doch sehr stark bezweifelt werden.

Die deutschen Online Poker Spieler wird es freuen, den so wie es jetzt ist, ist das Leben doch viel einfacher und keiner beschwert sich.

Wir werden euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

 

 

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Letze Änderungen

Die letzten Änderungen der Seite “Die ersten Probleme beim Entwurf des neuen deutschen Online-Glücksspielvertrag
wurden am 03. April 2020 durch Daniel Berger umgesetzt.