Die KindredGroup will ein ganz spezielles Ziel erreichen was einzigartig in der Branche wäre, was das Thema Spielsucht angeht

Die Muttergesellschaft von Unibet hat den prozentualen Anteil an Einnahmen durch suchtgefährdete Spieler enthüllt und sich selbst ein sehr hohes Ziel für die Zukunft gesetzt.

Das Unternehmen, welches verschiedene Poker, Casino und Sporwettenprodukte betreibt, hat erklärt, dass man bis 2023 in der eigenen Bilanz 0% Einnahmen durch Problemspieler erreichen will.

In der letzten Woche hat man als erstes Glücksspielunternehmen der Branche, ganz offizielle Angaben zu diesem Thema gemacht und Zahlen veröffentlicht. Es wurde mitgeteilt, dass aktuell noch 4,31% der eigenen Einnahmen auf Hochrisiko-Spieler zurückzuführen sind, welche Anzeichen von Spielsucht zeigen würden.

Nach Angaben von Kindred werden derzeit ca 90% der Spielerbasis, als risikoarm klassifiziert und als Gesellschaftsspieler/Gelegenheitsspieler eingestuft. Das Ziel des Unternehmens ist es, dass eigene Player Safety – Early Detection System (PS-EDS) weiter verbessern, um suchtgefährdete Spieler zu schützen und so früh wie möglich Anzeichen von Spielsucht festzustellen.

Zudem möchte man das Budget erhöhen und mehr Geld in die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren, was den Umgang mit Spielsucht der eigenen Kunden angeht. Es sollen in Zukunft auch verschiedene Verbesserungen integriert werden zum Schutz der Spieler, wie bestimmte Einzahlungslimits und Spielsperren nach höheren Verlusten.

Das Ziel ist definitiv sehr hochgesteckt aber die Kindred Group möchte alles Mögliche tun und zusammen mit der Wissenschaft und ehemaligen Glücksspielsüchtigen das eigens gesteckte Ziel für 2023 zu erreichen.

Die Enthüllung der Einnahmen durch suchtgefährdete Spieler ist etwas was bisher noch kein anderer Anbieter im Glücksspielbereich gegangen ist und unterstreicht mal wieder das die KindredGroup einen anderen Weg als viele andere Anbieter geht und eine sehr unterschiedliche Strategie fährt. Das Ziel das man bis 2021 keine Einnahmen mehr durch suchtgefährdete Spieler generiert, ist sicherlich schwer bis unmöglich zu erreichen, aber alleine der Versuch dort hinzukommen ist schon mal sehr positiv und wirft ein gutes Licht auf das Unternehmen.

Es bleibt abzuwarten, ob andere Anbieter sich ebenfalls etwas detaillierter zu diesem Thema äußern und eventuell auch genauere Zahlen zu diesem Thema enthüllen. Gerade in Deutschland ist das Thema Spielerschutz ja in aller Munde, aufgrund des neuen geplanten Glücksspielgesetz welches im Juli 2021 offiziell in Kraft treten soll.

 

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Über den Autor

Ich bin der Micha 32 Jahre alt und seit fast 10 Jahren ein begeisterter Pokerspieler. Ich spiele Cash Game NL100 und wenn es die Zeit und die Motivation zulässt auch MTTs mit Buy Ins bis zu 250$. In meiner Freizeit bin ich für YourPokerDream tätig und helfe bei der Erstellung neuer Artikel und News im deutschsprachigen Bereich.

Da ich schon sehr lange in der Pokerwelt unterwegs bin, bin ich immer gut über alles informiert und kann in vielen Dingen meine sachliche Meinung miteinbringen.

Letze Änderungen

Die letzten Änderungen der Seite “Die KindredGroup (Unibet) will 0% Einnahmen durch Problemspieler erreichen
wurden am 12. Februar 2021 durch Micha umgesetzt.