Pokerecke

Die Pokerecke Folge 14(04.04.2019)

In unserer Pokerecke sprechen 1-2 mal pro Woche ganz offen und direkt über ein bestimmtes Thema aus der Pokerszene. Viele Themen basieren auf verschiedenen Feedbacks unserer Community und eigenen Erfahrungen. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und verschiedene Dinge ganz ehrlich und direkt angesprochen.

Ihr seit herzlich eingeladen eure Kommentare(unten( abzugeben und über dieses Thema mit uns zu diskutieren.

Heutiges Thema: Fremdwort Bankroll Management

Es muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden wie er mit seinem Geld umgeht, was er spielt und sonst so treibt. Aber manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln wenn ich mir die Stats von einigen Spieler anschaue und welches Bankroll Management diese fahren. Bei einem normalen Fisch würde ich es ja verstehen, aber viel schlimmer finde ich es war manche Regulars machen. Natürlich muss man hier nochmal klar erwähnen das ein Regular nicht automatisch ein Winningplayer ist, genau das vergessen viele. Regulars gibt es zahlreiche an den Tischen aber nur die wenigstens sind wirkliche Winningplayer.

Spin&Go Spieler

Aber kommen wir zum Thema Bankroll Management zurück. Ich möchte euch mal ein paar Beispiele nennen was Spieler so treiben. Mein Highlight sind ganz klar die Spin&Go Spieler welche mit völliger Überzeugung ein solides 20 Buy In Bankroll Management fahren und auch sofort aufsteigen wenn es mal gut läuft. Von den 5$ Spins auf die 50$ in 1 Monat, genau das ist realistisch……… und dann das große Geschrei wie groß die Varianz doch ist. Da muss man sich doch an den Kopf fassen und fragen was da schief läuft. Solche Spieler haben schon mal den Begriff Varianz gehört, aber können nicht viel damit anfangen, da sie sonst ja kein 20 Buy In Bankroll Management fahren würden und sobald man mal 10 Buy Ins auf einem höheren Limit gemacht hat direkt aufsteigen.

Das man eher 100-200 Buy Ins pro Limit haben sollte und erst mal eine Sampelsize braucht um sicherzugehen das man das Limit schlägt, davon haben diese Jungs noch nie etwas gehört. Es gibt ja sowieso nur Fische daher reichen 20 Buy Ins ganz easy. Das das aber langfristig selbst bei den größten Fischen nur schief gehen kann, auf die Idee kommt niemand.

PLO Spieler

Ganz geil sind aber auch die PLO Spieler, da gibt es einige die haben schätzungsweise den Skill für PLO25 und spielen dort dann auch, sobald mal ein kleiner Run kommt wird schlagartig die Limits gewechselt und das Tag für Tag. Es geht direkt über zu PLO50 und ohje da auch direkt mal 4 Stakes gemacht, muss man direkt auf PLO100 und wenn man da auch nochmal durch Zufall 3-4 Stacks macht, geht die Party direkt auf PLO200 los. Nein ich rede hier nicht von 1 Monat oder 2 Wochen :) Sowas passiert innerhalb von wenigen Tagen.

Sobald man in einen kleinen Run kommt und aus einer 200€ Roll mal 1.500€ wird, drehen alle völlig frei.  Noch mehr Tische noch höhere Limits in jeder Session die komplette Roll riskieren, ja das macht Sinn :) Und dann die große Überraschung wenn nach 1-2 Wochen alles weg ist. Oft ist die ganze Roll dann sogar innerhalb einer Session weg, den was sind schon 5-15 Buy Ins für PLO? Das man ein Bankroll Management von 50-100 Buy Ins fahren sollte je nach Skill ist vielen nicht bekannt.

Zu beobachten ist auch das diese Spieler auch nicht absteigen können. Das mit dem aufsteigen in den Limits das ging fix, aber zu erkennen das es nur ein Upswing war und man vielleicht lieber absteigen sollte, das lässt der Stolz nicht zu.

Fazit

Ihr denkt ich rede hier über 2-3 verrückte Spieler, die Fishregs die kein Bankroll Management kennen? Ich rede hier eher über 50% alle Regulars :) Poker ist ein Spiel was Geduld, Bankroll Management und eine realistische Gewinnerwartung benötigt. Anders geht es nicht! Wer das alles ignoriert der ist selbst schuld!

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Über den Autor

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Letze Änderungen

Die letzten Änderungen der Seite “Die Pokerecke Folge 14(Fremdwort Bankroll Management)
wurden am 20. Mai 2019 durch Daniel Berger umgesetzt.