Gordon Vayo

Das Preisgeld des einstigen November Niners wurde nach seinem Sieg bei der SCOOP 2017 eingezogen. Er wird von PokerStars via VPN aus den USA gespielt zu haben, was er klar bestreitet.

Der Poker-Profi Gordon Vayo hat gegen den größten Online Pokerraum der Welt PokerStars eine Klage eingereicht, weil PokerStars ihm  seinen Gewinn in Höhe von $692.000 nicht auszahlen will. Bei der Summe handelt es sich um das Preisgeld, das er während der SCOOP 2017  gewonnen hat. Mit der Klage befasst sich jetzt das U.S. District Court for the Central District of California. PokerStars wird unter anderem Betrug und betrügerische Handlung, Werbebetrug und Vertragsbruch vorgeworfen. Eine Menge Holz für den stärksten und größten Pokerraum der Welt.

Vayo behauptet zur besagten Zeit in Kanada gewesen zu sein und gibt alles daran sein Preisgeld zu erhalten

Er selbst sagt, dass er direkt mit dem Anbieter kommuniziert hat, es aber zu keiner Lösung geführt habe und es für PokerStars ‘nicht undenkbar’ wäre, dass er sich zu irgendeinem Zeitpunkt des Turniers in den USA befunden habe.

Gordon Vayo: Ich bin von dieser Entwicklung sehr enttäuscht, habe jedoch das Gefühl, dass ich rechtliche Schritte einleiten muss, um meine eigenen Rechte und die von anderen Spielern bei PokerStars zu schützen. Sie befinden sich vielleicht in derselben Situation, ihre Stimmen werden jedoch nicht vernommen und sie werden genauso herumgeschubst, wie es mit mir bei diesem Konflikt getan wurde.

Die StarsGroup äusserte sich wie folgt: “Wir können uns nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußern, und unsere Ermittlungen in dieser speziellen Angelegenheit sind noch nicht abgeschlossen. Als Betreiber der am meisten regulierten Pokerseite der Welt glauben wir jedoch, dass wir die Pflicht haben, die Integrität des Spiels zu schützen und sicherzustellen, dass wir eine sichere und faire Pokerplattform anbieten, indem wir unsere Nutzungsbedingungen durchsetzen. Wir haben allein in diesem Jahr über eine halbe Milliarde Dollar an Turniergewinnen ausgezahlt und werden weiterhin strenge Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz unserer Spieler treffen.”

Präzedenzfall

Schon im Jahr 2007 bekam eine WCOOP-Gewinnerin, die unter dem Alias „TheV0id“ gespielt hatte, ihr Preisgeld niemals ausgezahlt, da PokerStars vermutete, dass die Account-Besitzerin mit mehr als einem Account im gleichen Turnier gespielt hat. Ein anschließender Rechtsstreit, der von der Account-Besitzerin Natalie ausging, wurde ein paar Monate später  ohne Erfolg fallengelassen.

In dem besagten Beispiel wurde den anderen Spielern rückwirkend mehr Preisgeld ausgezahlt, da alle einen Platz nach oben gerutscht sind. In Online Poker Betrugsfällen wie in diesem Fall beim Multi-Accounting, gehen Online Poker Anbieter fast immer so vor, dass der Preispool unter den anderen Spielern aufgeteilt wird.

Was mit den $692.000 passieren wird, die PokerStars Vayo nicht auszahlen will, ist noch nicht bekannt und es bleibt abzuwarten wie die Gericht entscheiden. Im großen und Ganzen muss man klar stellen das die Poker Anbieter nichts davon haben sich diese Dinge aus den Haaren herbeizuziehen, da es vom finanziellen Aspekt gesehen auf das gleiche raus kommt. Allerdings kann man nie ausschließen das wie hier in diesem Fall PokerStars oder ein anderer Anbieter mal falsch liegt.

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Letze Änderungen

Die letzten Änderungen der Seite “Gordon Vayo verklagt PokerStars auf $692,000
wurden am 02. April 2019 durch YPD umgesetzt.